TragWerk ist auch im Bereich der Forschung aktiv. Die nachfolgenden Beiträge geben eine kurzen Überblick über die Arbeiten in den einzelnen Fachbereichen.

Im Zuge meiner Forschungstätigkeit am Institut für Bauinformatik der TU Dresden entstand die Multimodell-Methode sowie die universelle Multimodell-Software M2A2. Mit ihr ist es möglich, eine multimodell-basierte Arbeitsweise in Bauprojekten (und anderen Bereichen) durchzuführen. Das folgende Video gibt einen Überblick über die Multimodell-Methode und deren Anwendung:

Vom 26. bis 28.09.2012 findet das 24. Forum Bauinformatik an der Ruhr-Universität Bochum statt.

Im Rahmen der Forschungstätigkeit an der TU Dresden wurde von Sebastian Fuchs ein Beitrag mit dem Titel "Eine Abfragesprache für Multimodelle" veröffentlicht. Nachfolgend wird die Kurzfassung wiedergegeben:

Für absturzsichernde Verglasungen ist häufig eine Zustimmung im Einzelfall (ZiE) erforderlich. Diese kann mit der praktischen Durchführung von Pendelschlagversuchen durch eine anerkannte Prüfstelle erreicht werden. Alternativ lassen sich die relativ aufwendigen Versuche mit FE-Programmen simulieren. Dazu werden nichtlinear transiente Berechnungen durchgeführt. Der Pendelkörper stößt dabei mit festgelegter Geschwindigkeit gegen die Konstruktion.

Für die Bemessung von Vertikalverglasungen nach der TRLV stehen für verschiedene Glasaufbauten entsprechende Diagramme / Bemessungstafeln zur Verfügung. Die Vertikalverglasung ist allseitig linienförmig gelenkig gelagert. In den Diagrammen ist bei Isolierglas die Klimalast bereits berücksichtigt. Die Berechnung der Tabellenwerte erfolgte mit der Glasdickenberechungs-Software TW Glas (TRLV).